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Medien

Münsterländische Volkszeitung, 3.11.2017: „Für besseren Unterricht auf dem ‚Dach der Welt'“

Pensionierter Lehrer aus Rheine setzt sich in Ladakh für Lehrerweiterbildung ein

Rheine. ‚Das Leistungsniveau der indischen Schüler in Englisch entspricht durchaus dem der deutschen Schüler, aber die Unterrichtsformen sind veraltet. Gelehrt und gelernt wird meistens im Frontalunterricht nach dem Vorlesungsprinzip mit Antworten im Klassenchor. Eine Referendarausbildung gibt es nicht…’“

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 3.11.2017 (Inhalte sind urheberrechtlich geschützt)

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Oldenburgische Volkszeitung, 24.07.2017: „Litzenburger setzt ihre Indien-Mission fort“

Die Oldenburgische Volkszeitung veröffentlicht erneut einen Artikel über die engagierte Arbeit von Sigrid Litzenburger im diesjährigen „Advanced Course“ von teaching+. „Damme/Indien. Es hat sie wieder nach Indien gezogen. Des Lehrerberufs wegen. Sigrid Litzenburger, pensionierte Studiendirektorin aus Damme, hat ihre im vergangenen Jahr begonnene Arbeit im Rahmen der Schulung von Lehrern in Leh, Bezirk Ladakh im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir, fortgesetzt. 2016 hatte sie den Pädagogen einer Privatschule Methoden vermittelt, wie sie die Schüler noch viel mehr in den bis dato in Form einer Vorlesung abgehaltenen Unterricht einbinden und sie beteiligen können.“ Lesen Sie mit einem Klick auf das Bild den ganzen Artikel!

Beitrag aus der Jahreschronik 2016 des Ratsgymnasiums in Osnabrück

Mit teaching+ in den Himalaya – Jullay Teaching+ ? Das ist ein junger, eingetragener gemeinnütziger Verein (NGO), den unser Kollege Jochen Temmen (Gymnasium „In der Wüste“) mit einem befreundeten Kollegen gegründet hat. Nach mehrfachem Einsatz als Vertretungslehrer an der privaten koedukativen Lamdon School in Leh, Ladakh, India, hat er beschlossen, die Schule durch Verbesserung der Unterrichtsqualität zu unterstützen. Der Schulleiter der 2000 Schüler-Schule mit Internat, Eshey Tundup, war sehr interessiert und unterstützt diesen Plan seinerseits massiv, um den Erfolg bei den staatlichen Prüfungen zu erhöhen. – Lamdon School wird von der Lamdon Association getragen und H.H. 14th Dalai Lama ist der Schirmherr. Bedürftige Schüler aus den entlegenen Tälern des Himalaya erhalten Stipendien. Im Winter ist die Schule von Dezember bis Anfang März wegen der Temperaturen um – 30°C geschlossen. In den Klassenräumen gibt es weder Strom noch Heizung. Mobiliar und Ausstattung der Klassen sind bescheiden. Die Tafel ist ein 1,20m x 1,20 m an die Wand genageltes Whiteboard. Die Räume für häufig über 40 Schüler sind halb so groß wie unsere. Meine Frau und ich sind angesprochen worden, ob wir als volunteers für fünf Wochen einspringen und helfen könnten, Teil 2 des ersten Basic Course anzubieten, um mit didaktisch-methodischen Rückmeldungen eine Gruppe von acht Kolleginnen und Kollegen anzuleiten: Weg von ausschließlichem Frontalunterricht und Antworten im Klassenchor und mit vielfach, bis zu achtmalig wiederholten presentations je zweier Schüler ohne Rückfragen oder gar Diskussion zu interaktiven Phasen. Eine Referendarsausbildung gibt es nicht. Es wird so unterrichtet, wie man es für richtig hält und selbst erlebt hat, wobei körperliche Züchtigung überwunden zu sein scheint (Das koloniale englische Schulsystem lässt grüßen.). Leh liegt im heutigen Bundesstaat Jammu-Kashmir und ist die Hauptstadt des alten Königreichs Ladakh. Nach ruhigem Flug von Münster über München und Neu-Delhi (LH) brachte uns Jet Airways in das Felsengebirge Himalaya, wobei wir uns fragten, wo in dieser zerklüfteten Stein- und Schneewüste wir landen würden. In immer enger werdenden Schleifen brachte uns der Pilot dann sicher zur Erde und wir erlebten das erste Mal die traditionelle Begrüßung der Ladakhis, die uns einen weißen Schal mit dem Gruß „Jullay umhängten. Neben der dünnen Luft sind besonders die sanitären und hygienischen Verhältnisse, aber auch die Essgewohnheiten, die Straßenzustände und der Verkehr stark gewöhnungsbedürftig. Der sehr flexibel gehaltene Schulalltag mit sechs Stunden an sechs Tagen von 10 -16 Uhr ist für uns neu aber nicht unbekannt. Die tägliche morning assembly unter freiem Himmel bei ca. 30°C ohne Schatten beginnt stehend mit der Intonation eines buddhistischen Gebets. Nach allgemeinen Informationen führt jeweils eine Klasse auf der steinernen Bühne einen Sketch, ein Lied etc. vor der militärisch sitzend ausgerichteten Schülerschaft vor. Schließlich wird stehend die Nationalhymne gesungen, ehe alle in geordnetem Abgang ihre Klassen in den einzelnen Trakts aufsuchen. Für die Schüler sind Schuluniformen Pflicht, für die Lehrkräfte ist jeden Mittwoch traditionelle ladakhische Kleidung vorgeschrieben – und wird gern getragen. Unsere acht Kolleginnen und Kollegen haben sich in den zwei 90-minütigen Sitzungen pro Woche unglaublich offen, freundlich und kooperativ mit Fragen des interaktiven Unterrichts beschäftigt und waren dankbar für Anregungen und Vorschläge. Wir allerdings bewegten uns hier auf sehr sensiblem Terrain in dem Miteinander ladakhisch-buddhistischer Kultur und westlichen Vorstellungen, traditionellem Umgang und neuen Haltungen. So waren wir zufrieden mit beobachtbaren interaktiven Elementen in den Vorführstunden und konnten guten Gewissens die Abschlusszertifikate des basic course in hochoffizieller Runde überreichen. Die Freude war entsprechend groß. Bei unserer Verabschiedung konnten wir der Schule eine große Freude mit einer Collage machen, die den 14. Dalai Lama bei seinem Besuch 1998 im Ratsgymnasium Osnabrück zeigt. Die enge Verbindung der Lamdon School zu H.H. (= His Holiness, wie es offiziell heißt) 14th Dalai Lama ist in jedem Klassenraum sichtbar durch Sentenzen, Foto oder eine Buddhafigur. Und so konnten wir neben der Verbindung zu Osnabrück über unser (www.)teachingplus(.org) auf eine zweite zur City of Peace verweisen, was überschwängliche Freude auslöste. Mit Hilfe von Herrn Uwe Richter und Herrn Hartmut Ranke war es möglich, dieses Geschenk zu machen. Ohne sie beide hätte ich die Fotos von 1998 nicht arrangieren und schenken können. Jullay ! Helmuth Dammeier

Oldenburgische Volkszeitung, 21.07.2016: „Sigrid Litzenburger schult indische Lehrer“

Die Oldenburgische Volkszeitung veröffentlicht einen Artikel über die engagierte Arbeit von Sigrid Litzenburger. „Damme/Leh. Sie ist wieder da. Sechs Woche lang hat die ehemalige Studiendirektorin des Dammer Gymnasiums, Sigrid Litzenburger, in Leh im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir acht Lehrerinnen und Lehrer einer Privatschule gecoacht und sie mit modernen Unterrichtsmethoden vertraut gemacht. Organisiert hatte den Aufenthalt an der von der Lamdon Society getragenen Schule der die vom Osnabrücker Lehrer Jochen Temmen gegründete Organisation teaching+.“ Lesen Sie mit einem Klick auf das Bild den ganzen Artikel!

Münsterländische Volkszeitung, 28.11.2015: „Als Lehrer auf das Dach der Welt“

Die Münsterländische Volkzeitung veröffentlicht einen Artikel über das Vorhaben von Rudolf Temmen, indische Lehrerinnen und Lehrer zu schulen. „Rheine. Rudolf Temmen und sein Sohn Jochen sind Englischlehrer. Der Senior war bis zum Frühjahr als Lehrer am Arnold-Janssen-Gymnasium in St. Arnold tätig und ist jetzt pensioniert, der Junior unterrichtet in Osnabrück am Gymnasium „In der Wüste“. Die beiden haben es sich zum Ziel gemacht, mit indischen Lehrern alternative Unterrichtsformen und -konzepte zu entwickeln.“ Lesen Sie mit einem Klick auf das Bild den ganzen Artikel!